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Starke Wurzeln für die Zukunft: Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Das Aufwachsen in der heutigen Welt ist für Kinder und Jugendliche mit vielen Herausforderungen verbunden. Ob Leistungsdruck in der Schule, soziale Dynamiken in den sozialen Medien oder familiäre Veränderungen – manchmal werden die Rucksäcke, die junge Menschen tragen, einfach zu schwer. In der Kinder- und Jugendlichentherapie schaffen wir einen Ort, an dem dieser Rucksack gemeinsam ausgepackt werden darf.

Anders als bei Erwachsenen: Therapie auf Augenhöhe

Kinder drücken ihre Not oft nicht durch Worte aus, sondern durch ihr Verhalten. Ängste, Wutausbrüche, Rückzug oder körperliche Beschwerden wie Bauchschmerzen sind häufige Signale der Seele. Meine Arbeit passt sich dem Alter und der Entwicklung des Kindes an:

  • Bei Kindern: Hier ist das Spiel die Hauptsprache. Im kreativen Tun, beim Malen oder im Symbolspiel werden Konflikte sichtbar und Lösungen spielerisch erprobt.
    "Das Spiel dient dem Kind auch als Sprache - als Symbolsystem, das Worte ersetzt." (Zitat: Oaklander)
  • Bei Jugendlichen: Hier stehen der Austausch, die Identitätsfindung und das Gefühl, ernst genommen zu werden, im Vordergrund. Es geht darum, einen vertraulichen Raum außerhalb der Familie zu haben, um sich selbst zu entdecken.

Wann kann Therapie hilfreich sein?

Es gibt viele Gründe, warum eine therapeutische Begleitung sinnvoll sein kann. Dazu gehören unter anderem:

  • Ängste (Schulangst, soziale Ängste oder Trennungsangst).
  • Depressive Verstimmungen oder massiver Rückzug.
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen (Wut, Aggression, usw.).
  • Belastende Lebensereignisse wie Scheidung der Eltern, Trauerfälle, usw.
  • Selbstwertprobleme und Mobbing-Erfahrungen.
  • Selbstverletzendes Verhalten, Süchte, usw. 

Die Rolle der Eltern

Kinder sind Teil eines Familiensystems. Deshalb findet die Therapie zwar im Einzelsetting statt, wird aber – je nach Alter – durch regelmäßige Elterngespräche ergänzt. Gemeinsam schauen wir, wie das familiäre Umfeld die Entwicklung des Kindes optimal unterstützen kann, während die Privatsphäre und die Schweigepflicht gegenüber dem jungen Menschen gewahrt bleiben.

Mein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche darin zu bestärken, ihren eigenen Wert zu erkennen und mutig ihren Weg zu gehen.

„Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.“ (Zitat: Henry Matisse)